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Die Bilder zur Preisverleihung finden Sie in der Bildergalerie.

 

Erster Platz für das mobile Kinder- und Jugend-Palliativ Team von MOKI NÖ – Mobile Kinderkrankenpflege: Heute wurde im Casino Baden der Sozialpreis 2015 vergeben, den der Verein für ein Projekt, das seinesgleichen sucht, stolz in Empfang nahm.

Baden, 03.12.2015 -Mit Unterstützung der Uni Credit Foundation wurde jedes Bundesland in Österreich im Rahmen des Bank Austria Sozialpreises 2015 mit drei Preisen ausgezeichnet. Die Mobile Kinderkrankenpflege Niederösterreich (MOKI NÖ) errang für ihr Bundesland den ersten Platz für das eingereichte Projekt mit dem Titel „Bis zum letzten Atemzug“.

„Wenn Kinder unter lebensbedrohlichen Krankheiten leiden, haben sie ein Recht auf qualitativ hochwertige Palliativbetreuung. Meinem Team und mir ist dabei das Thema Lebensqualität und Schmerzfreiheit sehr wichtig, denn es geht um ein würdevolles Leben – eben bis zum letzten Atemzug“, so Renate Hlauschek, MSc, Geschäftsführende Vorsitzende des Vereins MOKI NÖ.

Renate Hlauscheks Ziel ist es, gemeinsam mit dem von ihr initiierten mobilen Kinder- und Jugend-Palliativ Team (kurz KI-JU-PALL), die Palliativversorgung von schwer kranken und sterbenden jungen Menschen in Niederösterreich abzudecken, um in diesem Bereich eine Lücke zu schließen. Man möchte den Kindern so viel Normalität wie möglich vermitteln und deren Familien bestmöglich unterstützen. Das Team lindert und behandelt im Rahmen ihrer Besuche u.a. Schmerzen sowie belastende Beschwerden und führt Gespräche mit der Familie, denn es geht stets um ein Mitaushalten der schwierigen Situation, wenn ein Kind zu Hause stirbt.

Die Betreuung zu Hause, die der Unterstützung der betroffenen Familien dient, entlastet das Österreichische Gesundheitssystem erheblich, da sich stationäre Aufenthalte dadurch verringern lassen. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2007 konnten 183 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in Niederösterreich begleitet und unterstützt werden. Inklusive der Trauerbegleitungen von Eltern nach Fehl- bzw. Totgeburt und plötzlichem Kindstod.

„Ich möchte diese besondere Auszeichnung zum Anlass nehmen und mich bei meinem gesamten Team für deren unermüdliche Arbeit bedanken“, so Renate Hlauschek. Die vier KI-JU-PALL Teams umfassen diplomierte Kinderkrankenpflegefachkräfte sowie Kinderfachärzte. In den mobilen Palliativteams an den Standorten Melk, Mödling, Tulln und Wiener Neustadt sind u.a. auch Psychologen, Sozialarbeiter sowie ehrenamtliche Mitarbeiter integriert.  

Das Preisgeld wird einerseits für die 24-Stunden-Bereitschaft der diplomierten Kinderkrankenpflegefachkräfte verwendet. Wenn ein Kind zu Hause betreut wird und dem Sterben nahe ist, ist es dem KI-JU-PALL-Team ein Anliegen die Eltern in diesen schweren Stunden zu begleiten und zu unterstützen. Seit 2007 haben alle Kinderkrankenpflegefachkräfte des Vereins MOKI NÖ diesen Bereitschaftsdienst unentgeltlich geleistet. Andererseits kommt das Preisgeld Babys mit schweren Herzfehlern, die eine Operation vor sich haben, zu Gute, da es hier bis dato keine öffentlich Finanzierung gibt.  

Fotomaterial (c) MOKI NÖ

Über KI-JU-PALL:

MOKI NÖ versteht sich als Vorreiter im Bereich Palliativversorgung bei Kindern und Jugendlichen. Renate Hlauschek hat zusammen mit ihrem Team ein Kinder- und Jugend-Palliativ-Team, kurz KI-JU-PALL auf die Beine gestellt, um die Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Niederösterreich abzudecken. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der Kinder und Jugendlich mit unheilbaren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen sowie deren Familien. Alle diplomierten Kinderkrankenpflegefachkräfte und Kinderfachärzte, die im Palliativbereich tätig sind, haben den Universitätslehrgang für Palliative Care in der Pädiatrie (Kinder- und Jugendbereich) absolviert. Somit bietet KI-JU-PALL eine sehr hohe Qualität in der palliativen Betreuung und Begleitung.

Über MOKI NÖ:

Die Mobile Kinderkrankenpflege Niederösterreich (MOKI NÖ) besteht seit 1999 als gemeinnütziger Verein. MOKI NÖ unterstützt, stärkt und entlastet die Familien in ihrer Verantwortung, ihr Kind zu Hause zu pflegen. Wir helfen den Betroffenen, die Erkrankung anzunehmen und erleichtern es ihnen Zuhause damit zu leben. Dabei ist MOKI NÖ neben diversen Förderungen in einigen Bereichen auf Spenden angewiesen.

Spenden an MOKI NÖ sind steuerlich absetzbar:

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